K
Karton
Die Grenze zwischen Papier und Karton ist nicht genau definiert, bewegt sich aber bei Grammgewichten ab 130 g/qm. Ab 150 g/qm kann man auf jeden Fall von Karton sprechen.
Postkartenkarton ist zwischen 170 g/qm und 190 g/qm schwer.
Keywords
sind Schlüsselwörter. Wichtig für den Erfolg von Websites bei Suchmaschinen. Keywords müssen den Seiteninhalt beschreiben und so gängig sein, dass sie als Suchbegriffe auch angewendet werden.
Keyword Advertising
Stichwortbezogene Werbeform, meist von Suchmaschinen angeboten, nachdem eine Suche gestartet wurde. Beispiele: Google AdWords oder auch Yahoo! Search Marketing (ehemals Overture) und MIVA (ehemals Espotting).
KISS-Formel
Abkürzung für "Keep it short and simple" bzw. "Keep it simple and stupid". Faustregel für Werbe- und Pressetexte: kurz, einfach und leicht verständlich.
Kognitive Dissonanz
Als K.D. wird das Vorliegen eines psychischen Spannungs-zustandes im kognitiven System (Meinungen und Einstellungen) eines Individuums bezeichnet, der durch widersprüchlich empfundene Informationen entstanden ist. Das Auftreten K.D. motiviert das Individuum, Widerspruch kompensierende Maßnahmen zu ergreifen, um zu einem kognitiven Gleichgewicht zu gelangen. Durch selektive Wahrnehmung Lichtwahrnehmung, Leugnung, Beschaffung und Interpretation Dissonanz reduzierender Informationen), Verhaltensänderungen und Einstellungsänderungen können K.D. reduziert werden. K.D. treten vor allem vor und nach wichtigen Kaufentscheidungen auf, wenn die in Frage kommenden Alternativen Vor- und Nachteile aufweisen. Psychische Konflikte können zu Kaufverzögerungen oder gar Nichtkäufen führen. Somit ist es Aufgabe des Marketing, K.D. zu reduzieren oder besser zu verhindern. Dies kann geschehen, indem die Bedeutung des Kaufes herabgestuft wird oder Werbemaßnahmen in der After-Sales-Phase (z.B. auf Gebrauchsanweisungen) ergriffen werden.
Kommunikation
Das Wort K. wurde vom lateinischen Wort communis „gemeinsam" abgeleitet. K. findet statt, wenn Informationen zwischen einem Sender und einem Empfänger ausgetauscht werden. Gemäß der Lasswell-Formel lassen sich folgende Elemente der K. unterscheiden: Sender, Botschaft/Nachricht, Codierung, Kanal, Decodierung, Empfänger sowie Feedback.
1. Der Sender ist eine Person oder Gruppe von Personen (z.B. Unternehmen) mit dem
Bedürfnis, Informationen (z.B. Produktinformationen) an andere Personen oder Gruppen
von Personen weiterzugeben.
2. Die Nachricht ist der symbolische Ausdruck der Informationen, die der Sender übermittelt.
3. Bei der Codierung wird eine Botschaft mittels einer Zuordnungsvorschrift in eine
Nachricht umgeformt. So werden die zu übertragenden Informationen in Bilder, Musik
usw. übertragen.
4. Der Kanal ist der Weg der Nachricht vom Sender zum Empfänger. Kanäle sind z.B.
elektronische Medien und Printmedien.
5. Beim Empfänger wird die Botschaft decodiert, d.h. „entschlüsselt".
6. Der Empfänger, auch als Kommunikationsadressat bezeichnet, ist eine Person oder eine
Gruppe von Personen, die die Nachricht des Senders erhält. Ist →Werbung der Inhalt der
K., so sind die Empfänger die potenziellen und/oder bestehenden Kunden des
werbetreibenden Unternehmens (Sender). Feedback erlaubt dem Sender die
Überprüfung, ob seine Nachricht die gewünschten Wirkungen beim Empfänger erzielt
hat. Feedback kann durch Marktforschungsstudien erfolgen und hilft, Korrekturen im
Kommunikationsprozess vorzunehmen und K. effizient zu gestalten. K. kann
grundsätzlich verbal, d.h. durch den Einsatz von Worten, oder nonverbal, also durch
alternative Formen wie Bilder, Musik usw., erfolgen. Die Bildkommunikation wird
teilweise synonym für nonverbale Kommunikation verwandt, tatsächlich stellt sie jedoch
nur eine Teilmenge dar. Die Botschaft kann dem Empfänger persönlich überbracht
werden, d.h., sie wird individuell entsprechend den individuellen Anforderungen
angepasst; man spricht daher von persönlicher Kommunikation. In synonymer Weise
wird auch der Begriff der direkten Kommunikation verwandt. Beispiele für persönliche
Kommunikation sind personifizierte Web-Seiten und Directmailing. Bei der
Massenkommunikation wird die Botschaft hingegen der Allgemeinheit zur Verfügung
gestellt, ohne dass individuelle Elemente enthalten sind. Beispiele für
Massenkommunikation sind der Werbespot im analogen TV, die Printanzeige und der
Radiospot.
Konzeption
Das PR-Konzept dient zur Strategiefestlegung in der Kommunikationskampagne und stellt während der gesamten PR-Zusammenarbeit das Arbeitspapier dar. Ein fundiertes PR-Konzept umfasst die Situationsanalyse, Stärken-/Schwächen-Profil, Zielgruppendefinition und Zielfestlegung sowie den Maßnahmenkatalog und das Budget.
Kundenpräsentationen
Vorstellung einer Konzeption oder eines Projekts für den Kunden. Bei Wettbewerbspräsentationen werden mehrere Agenturen zur Präsentation eingeladen. Der Kunde entscheidet danach, wer den Auftrag bekommt. Kundenpräsentationen sind honorarpflichtig.
Kundenorientierung
Der Kunde steht im Mittelpunkt aller unternehmerischen Entscheidungen. Marketing und Prozessorientierung sind auf ihn ausgerichtet. Sollte die Kundenorientierung fehlen, könnte dies eine Minderung der Umsätze und Erträge des Unternehmens bedeuten.
Krisen-PR
Professionelle und maßnahmengeplante PR ist insbesondere in unternehmerischen Krisensituationen (Umsatzeinbrüche, Kündigungen, Übernahmen, Unfälle oder Katastrophen) wichtig.
Korrektur
Verbesserungen oder Änderungen, z.B. bei Druckwerken. Zu unterschieden sind Autorkorrektur (honorarpflichtige Änderungen) und Fehlerkorrektur (kostenlose Beseitigung von Mängeln).
